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Aktuelles

„Gipfelglück“ – wir waren dabei!

Terminankündigung Posted on 27 Nov, 2018 10:45

Im August waren 18 junge Steinheimer und Geflüchtete auf
einer dreitägigen Bergtour in den Allgäuer Alpen. Jetzt berichten Teilnehmer
bei einem Infoabend von ihren Erlebnissen und zeigen in Bildern und Videos, wie
sie zu einer verschworenen Gemeinschaft wurden.

Freitag, 7. Dezember, ab 18 Uhr
im großen Bürgersaal,
Kleinbottwarer Str. 17, Steinheim

Kommen Sie und lassen Sie sich begeistern von diesem tollen
Integrationsprojekt, das auf dem Großen Krottenkopf noch lange nicht zu Ende
war! Denn die Wandergruppe trifft sich weiter zu Wanderungen in heimischen
Wäldern und freut sich über neue „Mitläufer“. Vielleicht möchten auch Sie hin
und wieder mitwandern – auch dazu beantworten Initiatorin Myriam Kopp und die
anderen Wanderer gerne Ihre Fragen. Außerdem erwartet Sie ein kleiner
„Hüttenschmaus“.

Wir freuen uns auf Sie!

Autorin: Angelika Lenz



„Gipfelglück“ auf dem Jux

Veranstaltung Posted on 19 Nov, 2018 12:49

Aus der aus mehreren Nationen bestehenden Wandergruppe, die
im August die dreitägige „Gipfelglück“-Bergtour in den Allgäuer Alpen bewältigte,
ist eine offene Wandergruppe geworden, die sich regelmäßig zu Wanderungen
trifft und der sich gerne mehr Wanderer anschließen dürfen.

Am 21. Oktober ging es bei traumhaftem Herbstwetter auf den
Juxkopf im Schwäbischen Wald. Die Freude war groß, einen Teil der
Mitstreiter vom Sommer wiederzusehen, obwohl natürlich nicht alle dabei sein
konnten. Einige berichteten, dass sie sich auch privat nach der Bergtour
getroffen hatten – sehr zur Freude von Organisatorin Myriam Kopp, denn das
Projekt Gipfelglück hatte ja zum Ziel, dass sich Freundschaften unter
Einheimischen und Geflüchteten entwickeln. Alle erzählten, dass sie von
sehr vielen Steinheimern auf die Bergtour angesprochen wurden, weil sie ihre
Gesichter in der Zeitung gesehen hatten und sie wiedererkannten.

Für alle, die gern mehr über das spannende Projekt erfahren
möchten, findet am 7.12. um 18 Uhr eine Veranstaltung im großen Bürgersaal statt. Die „Gipfelglück“-Bergtour
wird von den Teilnehmern vorgestellt und ein Video über das Erlebte gezeigt. Also
Termin schon mal im Kalender vormerken, es wird mit Sicherheit interessant!

Die vom Autor geschenkten Bücher „Mikroabenteuer“ geben
Tipps für Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür.


Autorin: Angelika Lenz



Einladung zum gemütlichen Kennenlern-Café

Terminankündigung Posted on 19 Nov, 2018 11:22

Gemütliches Kennenlern-Café in der ehem. Minigolfanlage am 23.11.2018

Am Freitag, den 23.11. laden wir von 15 bis 17 Uhr in das
Gebäude der ehemaligen Minigolfanlage ein. Alle Bewohner der Unterkunft
Maybachstraße, Nachbarn und Interessierten sind herzlich willkommen, bei Kaffee
und leckerem Kuchen gemütlich beisammenzusitzen und sich kennenzulernen. Wir
freuen uns auf Sie!



Ein voller Erfolg auf 2656 Meter Höhe: das Integrationsprojekt Gipfelglück

Veranstaltung Posted on 11 Sep, 2018 21:59

Mit vollgepackten
Rucksäcken brach am 17. August eine bunte Gruppe aus 18 jungen Steinheimern und
Geflüchteten aus Irak, Afghanistan und Syrien zu ihrer Bergtour in die Allgäuer
Alpen auf. – Auf der Rückfahrt zwei Tage später hatten sie noch unendlich
viel mehr im Gepäck: Berge voller positiver Erinnerungen und Erfahrungen, Mut
und Zuversicht, Motivation,
Vertrauen und neue Freundschaften.

Vor dem Aufstieg zur
ersten Station, der Kemptner Hütte, klärte Myriam
Kopp, die Initiatorin des Projekts, über Verhaltensregeln und
Sicherheitsgefahren in den Bergen auf.
Dann nahm man voller
Euphorie die 850 Höhenmeter in Angriff – für unerfahrene Bergwanderer alles
andere als ein Spaziergang. Beim Abendessen in der Hütte waren die Strapazen rasch
vergessen. Doch die Speisekarte gab Rätsel auf: Was bitte sind Schlutzkrapfen
und Leberkäs?

Bereits um 6 Uhr am
nächsten Tag stand eine fröhliche Gruppe in ihren Wanderstiefeln bereit für die
Besteigung des Großen Krottenkopfs, des höchsten
Bergs der Allgäuer Alpen. Ausgesetzte Stellen, viel Geröll und Kletterei – für
Ungeübte ein hartes Stück Arbeit. Würden es alle schaffen? Obwohl
es gleich steil bergauf Richtung Mädelejoch ging, waren alle bester Laune, es
wurde viel gelacht und eine Gruppe Gämsen sorgte für Begeisterung.

Der steile, geröllige
Anstieg zur Krottenkopfscharte erfordert körperliche Fitness, Trittsicherheit
und Schwindelfreiheit, weshalb drei Teilnehmer mit einem Betreuer zur Kemptner
Hütte zurückgingen. Die übrige Gruppe kletterte auf Händen und Füßen an Eisenbügeln weiter aufwärts, immer
ein stärkerer mit einem schwächeren Teilnehmer, um sich gegenseitig zu helfen –
ganz egal, ob Mann oder Frau, Steinheimer oder Geflüchteter.
Die Aussicht von der Scharte war
überwältigend. Doch beim Blick hinauf zum Großen Krottenkopf kamen dem ein oder
anderen Gipfelstürmer dann doch Bedenken: „Gehen
wir da wirklich hoch? Man sieht ja überhaupt keinen Weg!“ Konzentriert kletterte
man weiter, hangelte sich einen schmalen Grat entlang – und stand schließlich
auf
dem Gipfel in 2656 Meter Höhe.

Es war ein erhabener
Augenblick – pures Gipfelglück. Ehrfürchtig trugen sich die Teilnehmer ins
Gipfelbuch ein und legten den mitgebrachten Gipfelglück-Stein am Kreuz ab. Der
Abstieg war mindestens so beschwerlich wie der Aufstieg. Myriam Kopp: „Keiner
rutschte aus, keiner fiel hin, keiner bekam einen Stein ab und mir fiel ein
Stein vom Herzen. Ich hatte stellenweise schon Angst und war ziemlich
angespannt. Schließlich hatte ich für die Gruppe Verantwortung.“

Am nächsten Morgen marschierte
man von der Hütte zurück zum Bahnhof Oberstdorf. Ein Teilnehmer trug kurz
entschlossen zwei Rucksäcke, weil eine junge Frau sich eine Oberschenkelzerrung
zugezogen und starke Schmerzen hatte. „So viel Fürsorge und ein so tolles
Miteinander habe ich selten gesehen. Die besonders Ängstlichen
liefen weite Strecken Hand in Hand. Jeder achtete auf den anderen, an
jeder schwierigen Stelle half man einander“, so Myriam Kopp.

Für die
Multikulti-Wandertruppe ging eine Tour zu Ende, auf der sich alle blendend
verstanden und jede Menge Spaß miteinander hatten. „Ich habe in meinem ganzen
Leben noch nie so viel gelacht“ und „Wir sind alle wie eine große Familie“, so
die Resümees zweier Teilnehmer.

Die Kosten des Projekts,
wie Fahrtkosten, Verpflegung und Übernachtung, wurden durch das Bundesministerium für Ernährung und
Landwirtschaft getragen. Eine Investition, die sich
ausgezahlt hat – für Integration und mehr Verständnis zwischen Einheimischen
und Geflüchteten.

Weitere Infos zur Tour auf www.puls-der-freiheit.de

Autorin: Angelika
Lenz








Aktion Gipfelglück auf dem Hardy-Pfad

Veranstaltung Posted on 02 Aug, 2018 11:19

Der 17. August rückt näher, an dem 16 junge Steinheimer/-innen und
Geflüchtete im Allgäu zu ihrer dreitägigen „Gipfelglück“-Bergtour aufbrechen.

Die letzte Vorbereitungswanderung führte am 22. Juli in den
Hardtwald bei Steinheim, auf den neuen Walderlebnisweg „Hardy-Pfad“ und darüber hinaus. Auf dem Pirschpfad entdeckte die 14-köpfige bunt
gemischte Gruppe um Initiatorin Myriam Kopp Tiere, die sich hier versteckten, von
Wildschwein über Reh und Hase bis zum Marder. Auf dem rutschigen Balancierbalken wurde der Gleichgewichtssinn trainiert
und bei der Vertrauensübung halfen sich alle aneinander
vorbei, was für reichlich Gelächter sorgte. Auch bei der Wasserspielstation am Feuersee arbeiteten
alle mit vereinten Kräften, bis sich das Wasserrad drehte. Das Seilziehen machte der Gruppe besonders viel Spaß. „Jungs
gegen Mädels!“
, rief die
jüngste Teilnehmerin. Trotz „Hau-Ruck“-Rufen der Jungs siegten die Mädels souverän.


Wie sehr sich die Gruppe mittlerweile vertraut, kommt in den
persönlichen Gesprächen zum Ausdruck. „Weißt
du, warum ich die Berge nicht mag?“
, fragte eine Teilnehmerin aus heiterem Himmel. „Weil ich auf dem Weg von Syrien nach
Deutschland über 20 Tage in den türkischen Bergen umhergelaufen bin. Es war so
kalt und wir hatten kein Essen und nichts mehr zu trinken. Wir hatten uns
verlaufen und ich dachte, es sei vorbei. Irgendwann haben uns türkische
Soldaten gefunden. Wir bekamen zu essen und zu trinken, wurden aber wieder nach
Syrien zurückgebracht.“

Am Feuersee stellte
sich ein afghanischer Papa an den Grill und bald duftete es nach Roten Würsten,
Kebab und in Zitronensaft und Safran eingelegten Hühnchenspießen. Dann hatte Myriam Kopp noch eine tolle Überraschung: Alle Teilnehmer/-innen
der „Gipfelglück“-Tour bekamen ein T-Shirt und eine Funktionshose, die die
Outdoor-Firma Schöffel gespendet hatte. Dafür ein
sehr herzliches Dankeschön! Ebenso an die Firma „Horizonte gGmbH –
erlebnisreich lernen
“, die Myriam Kopp als Kooperationspartner für das Projekt
gewinnen konnte. Dadurch sind alle Teilnehmer und Betreuer optimal versichert.

Wer hin und wieder mal mit der Multikulti-Gruppe mitwandern
möchte, meldet sich unter myriam.steng@gmx.de – Myriam Kopp freut sich
über weitere „Mitläufer“. Infos auch auf https://www.puls-der-freiheit.de/blog/

Autor: Angelika Lenz



Sommerfest – Ran an den Grill!

Terminankündigung Posted on 19 Jun, 2018 12:51

Am Freitag, den 29. Juni, heißt es ab 18 Uhr im
Pfarrgarten des Franziskushauses: „Es ist angegrillt!“ Wir laden alle Steinheimer Bürger und Geflüchteten zu einem entspannten Grillabend
bis 21 Uhr ein.

Es wird eine BYO-Party: Bitte bringen Sie Ihr Grillgut sowie Geschirr und
Getränke selbst mit. Geplant ist ein Salatbuffet, zu dem jeder etwas beisteuern
kann.

Ganz im Sinne eines legeren Festes mit Freunden wird es
keine „offiziellen“ Programmpunkte geben. Stattdessen sind alle herzlich
eingeladen, den Abend mit eigenen Darbietungen oder Beiträgen zu bereichern –
sei es in Form von Musik, Gesang, Tanz, Spielen oder oder oder.

Der Freundeskreis Asyl
freut sich auf einen gemütlichen Sommer-Grillabend mit vielen netten Gästen!

Bis Freitag!



Tag der offenen Tür in der neuen Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Kleinbottwar

Veranstaltung Posted on 19 Jun, 2018 12:48

Unsere Pressemitteilung:

Für
Samstagnachmittag, den 9. Juni, luden die Stadt Steinheim und der Freundeskreis
Asyl zum Tag der offenen Tür der Anschlussunterbringung für Familien mit
Kindern in Kleinbottwar ein. Unter dem Motto „In unserer Mitte und nicht am
Rand – Gemeinsam für ein lebenswertes Kleinbottwar“ stand die Unterkunft zur
Besichtigung offen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um
sich selbst einen Eindruck von der Unterkunft zu verschaffen. Zusätzlich gab es
vom Freundeskreis Asyl und dem Kreisdiakonieverband zahlreiche Informationen zu
Fluchtursachen, dem Ablauf eines Asylverfahrens sowie zur Arbeit der
ehrenamtlichen Helfer und zu geplanten Projekten vor Ort. Dass die
Zusammenarbeit im Dorf funktioniert, bewiesen die Kleinbottwarer Landfrauen,
die evangelische Gemeinde, der Freundeskreis Asyl und die Stadt Steinheim – da
sie alle die Veranstaltung durch Kaffee, Kuchen, die berühmten Kleinbottwarer
Schnecken der Landfrauen und die sehr gefragten Kaltgetränke abrundeten.

Eröffnet
wurde die Veranstaltung von Ortschaftsrat Herrn Waters. Bei dieser Gelegenheit
übergab Herr Hengstberger von der Kreissparkasse dem Freundeskreis Asyl
Fußbälle für die Kinder der neu ankommenden Familien. Bei Fragen zur Unterkunft
standen als Ansprechpartner von der Stadt Steinheim Bürgermeister Thomas
Winterhalter, der Leiter des Ordnungsamts Rolf Englert und der Leiter des Stadtbauamts Herr Frank Fussenegger zur
Verfügung. Weitere Fragen zu Asylverfahren und Integration wurden von Frau
Maier-Lidle von der ökumenischen Fachstelle Asyl der Diakonie beantwortet. Die
Anwesenden erfuhren, dass der Bau in neun Monaten für rund 2,4 Millionen gebaut
wurde und Mitte Juni von den ersten Familien bezogen werden kann. Insgesamt
soll die Unterkunft mit maximal 40 Personen belegt werden, dafür stehen im EG
eine Wohnung für sechs Personen und vier Wohnungen für vier Personen und im OG
vier Wohnungen für sechs Personen zur Verfügung. Direkt neben den Wohnmodulen
stehen Module mit Büroräumen im OG und einem Gemeinschaftsraum für Kurse und
Veranstaltungen im EG zur Verfügung.

(Auf dem Bild v.l.
Ortsvorsteher Herr Waters, Hausmeister Herr Rexha, Herr Otto, Frau Maier-Lidle, Frau Tschernay, Herr Englert und Bürgermeister Herr Winterhalter)

Viele Besucher
nutzten die Chance, um sich zu informieren. Trotz vieler Antworten wurden noch einige
offene Fragen diskutiert: Wie groß muss eine Küche für eine Familie sein? Wird
es noch einen Zaun zur Bottwar geben? Könnte man ein Gemüsebeet anlegen? Oder
wie wird mit den fehlenden Telefon- und Internetanschlüssen verfahren, damit
die Bewohner die vorgeschriebene Kommunikation zum Job-Center erfüllen können?
Am Ende konnten nicht alle Fragen beantwortet werden, aber in Kleinbottwar
haben die Bürgerinnen und Bürger viel Information mitgenommen und bei dieser
Gelegenheit den Dialog mit der Verwaltung fortgesetzt. Der Freundeskreis Asyl
bekam einige Anregungen für das Projekt „Willkommen in Kleinbottwar“ und konnte
sich über ein paar Interessenten freuen. „Wir freuen uns über jede helfende
Hand, über jeden Menschen, dem die Integration der Geflüchteten wichtig ist –
für das Zusammenleben in unserem Dorf“, so Markus Otto vom Freundeskreis Asyl.



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